Freitag, 20. Dezember 2013

Adventliche Glückseligkeit

Es geht langsam aber sicher auf Weihnachten zu. Der morgendliche Frost hat uns fest im Griff, und wir genießen die wohlige Wärme in unserem Holzhaus, das jetzt im Winter seine wahre Größe zeigen kann. Am Morgen, wenn die Kälte der Nacht die Natur draußen noch fest im Griff hat, sorgt unser großer Kaminofen für Behaglichkeit. Später, wenn die Wintersonne an Kraft zugelegt hat, dringt ihre Wärme durch die großen Fenster auf der Südseite des Hauses und beschert uns 24 Grad Raumtemperatur, ohne dass irgendwer den Regler der Heizung hätte betätigen müssen.

Als ich meine Tochter heute morgen zur Schule begleitet habe - mit dem Umzug ins neue Haus haben wir das große Glück, in wenigen Minuten zu Fuß dorthin marschieren zu können - hatte die Morgensonne ihre erste Strahlen gerade los geschickt. Es würde ein wunderschöner Wintertag - wenn auch ohne Schnee - werden. Auf dem Rückweg zücke ich mein Handy, ich muss unser Haus einfach fotografieren, ich bin so wahnsinnig stolz darauf.
Nun gut, die Garage, ja, das sieht wirklich nicht schön aus. Sie - die jetzt eigentlich erst ein Carport ist - haben wir derweil mit Folie mehr oder weniger winterfest gemacht. Ein paar Monate wollen wir durchatmen, bis wir dieses nächste große Projekt in Angriff nehmen. "Was hast du, es ist doch eh schon alles ziemlich perfekt", höre ich die Stimme in meinem Ohr, und ich mahne mich zur Geduld. Wer 2013 so viel Gas gegeben hat, darf schauen, dass es ihm 2014 nicht langweilig wird.

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